FußballSempf zum Glubb

Sollen sie doch aufsteigen

#51 – 15.12.2025

Sonntag, 14.12.2025 – Schalke 04 – 1.FC Nürnberg . 1:0 (0:0)

Es ist doch immer wieder dasselbe Drama: Da freut man sich auf die Fahrt zu Freunden in den Pott und am Ende fährt man mit leeren Händen nach Hause. Auf Schalke ist für den Glubb nichts zu holen – und dabei hat es die Mannschaft von Miroslave Klose dieses Mal eigentlich ganz ordentlich gemacht.

Wäre das Freundschaftsduell – welches mit einer wahnsinnig geilen Choreo der Schalker begonnen hatte – am Ende torlos geblieben, niemand hätte sich beschwert. Gerade in der ersten Halbzeit taten sich beide Teams extrem schwer, dem befreundeten Lager weh zu tun. Ereignisarme 45 Minuten waren die Folge. Kaum Torchancen ließen nur den einen Schluss zu: Das muss in der zweiten Halbzeit besser werden.

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Wurde es aber nicht. Denn weiter neutralisierten sich die beiden Teams in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit… bis aus heiterem Himmel in der 52. Minute plötzlich die Schalker Führung fiel. Im Stile einer Spitzenmannschaft den ersten gefährlichen Angriff genutzt – Hut ab, S04!

Dass es nach 90 Minuten nicht doch noch zum Unentschieden kam, hatten die Gastgeber vor allem ihrem Keeper Loris Karius zu verdanken. Drei Mal war der Torhüter die Endstation, die der Club nicht brauchen konnte.

Glück hatte Schalke zudem in der 69. Minute, als Hasan Kurucay nach einem Foul an Julian Justvan eigentlich mit einer gelb-roten Karte vom Platz hätte fliegen müssen. Doch Schiedsrichter Christian Dingert ließ die Karte stecken und verhinderte so eine Endphase des Spiel mit dem Club in Überzahl.

Hätte, wäre, wenn und die Fahrradkette auch noch dazu – die Gastgeber brachten den knappen Vorsprung über die Zeit und dürfen sich bereits einen Spieltag vor der Winterpause als Herbstmeister feiern. Möge am Saisonende für unsere Schalker Freunde der Aufstieg stehen.

Der Club hingegen muss am kommenden Wochenende nun dringend auf einen Sieg gegen Hannover 96 hoffen. Drei Spiele ohne Sieg und schon sind die Mannschaften ganz da unten nicht mehr so weit entfernt, wie man es gerne hätte. Nach einem Saisonstart der Hölle hat man es in der eigenen Hand, die Hinrunde doch noch in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für die besten Fans der Welt wäre es nebenbei dann auch noch.

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