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Von Manoel Island nach St. Julians und zurück nach Sliema

Nach der langen Busfahrt gestern, ging es heute zunächst zu Fuß los und wieder scheinbar endlos am Meer an der Uferpromenade entlang. Doch dieses Mal bin ich eben nicht auf die Fähre nach Valetta gestiegen, sondern weiter am Ufer bis zur Brücke nach Manoel Island. Dort dann eine recht schmucklose Straße aufs Inselinnere und Richtung Fort Manoel. Leider ist auch dieses Fort im Moment geschlossen, weil es saniert wird. Doch man kann einen schönen Rundgang über die Insel machen und hat am Südost-Ufer einen wunderbaren Blick über das Wasser auf die Altstadt von Valetta. Als Fotomotiv ist diese Stelle unschlagbar.

Über die Südseite der Insel ging es zurück auf die Hauptinsel und dort bin ich dann einfach in den Bus gestiegen. Ganze zwei Euro kostet das Ticket mit dem man zwei Stunden kreuz und quer über die Insel fahren kann. Und ob man es glaubt oder nicht: In zwei Stunden kommst du auf Malta auch mit dem Bus überall hin.

Mein Ziel war St. Julian auf der anderen Seite der St. Julians Bay. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten und führt ohne Ausnahme am Meer entlang. Es gibt definitiv schlechtere Busstrecken. Am Kreisverkehr der Spinola Bay bin ich ausgestiegen und habe den Rest von St. Julian zu Fuß erkundet.

Hierzu muss man sagen, dass St. Julian vor allem rund um die Molo di Portomaso das beste Beispiel dafür ist, wie man es in Sachen Tourismus eigentlich nicht machen sollte. Am Yachthafen der Stadt ist das Stadtbild nämlich durch moderne Betonklötze und Bettenburgen verschandelt. Vom ursprünglichen Charme Maltas ist an dieser Ecke nichts mehr zu sehen. Schaut man sich um, weiß man nicht, ob man auf Malta, Malle oder an der türkischen Adria ist.

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Viel schöner und ursprünglicher ist da dann doch die Spinola Bay und ich gehe den Triq San Gorg das kurze Stück hoch, ehe der Triq Ross kreuzt. Dreht man hier dann jedoch um und nimmt den Rückweg Richtung Sliema, macht man definitiv nichts verkehrt. Im Gegenteil. Die Promenade bis in die Nachbarstadt bietet schönste Aussichten und in der Balluta Bay sogar einen kleinen Badestrand. Und die sind in Malta an dieser Stelle im Grunde eher die Ausnahme, denn das Ufer ist meist sehr felsig. Zwar gibt es hier uns dort auch zwischen den Felsen einen Einstieg ins Meer zum Baden, doch wer sein Handtuch ausbreiten will, muss dies eben auf hartem Stein tun. Wobei es ja Leute geben soll, die den Sand zwischen den Zehen überhaupt nicht mögen und sehr froh sind, wenn sie ihr Badevergnügen sandlos genießen können.

Wer eine solche Badestelle sucht, dem sei die Westküste von Sliema empfohlen. Hier gibt es direkt am Meer einen Park, in dem mehrere Verkaufsstände auch für eventuell benötigte Stärkung sorgen und zwischen den Felsen gleich mehrere Möglichkeiten, ins Wasser zu steigen. Welch schöner Zufall, dass es von hier nur wenige Meter bis zu meinem Hotel sind.

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