Auf Malta angekommen

Normalerweise bin ich ja nun seit einigen Jahren eher in meiner fahrenden Ein-Zimmer-Wohnung unterwegs, doch in den letzten Tagen des Jahres ist das auch mit dem Wetter immer so ein Ding. Und richtig! Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Aber bei einem Wohnmobil geht es eben nicht immer nur allein um die Zeit draußen in der Natur, sondern auch darum, wie man da überhaupt hinkommt.
An diesem Punkt kommen wir nun auf die Straßenverhältnisse und glaubt mir, so ein Riesending über glitschige Straßen zu lenken, ist zwar möglich, macht aber definitiv kein Spaß. Also lassen wir das und schauen uns Anfang Dezember einfach mal nach alternativen Urlaubszielen um. Und nach Malta wollte ich immer schon mal. Wenn dann Flug und Hotel für fünf Tage für rund 500 Euro zu haben sind… ab dafür.
Zwischenlandung in München, dann knapp drei Stunden gen Süden. Am späten Abend auf der Insel angekommen und sofort schockverliebt. Italien von seiner schönsten Seite und alle sprechen Englisch. Ich bin verwirrt. Finde deshalb den Weg zum Hotel kaum und muss doch, kaum das ich eingecheckt habe, nochmal raus. Kurz vor Mitternacht, angenehme 20°C und das Meer keine zwei Minuten Fußweg entfernt.
Mir fehlen die Worte und das kommt selten genug vor. Das ist doch alles nicht wahr, was ich hier sehe. Wie in aller Welt soll ich denn jetzt einschlafen…?







